Faschingskostüme in Onlineshops

Ab da ist die Silhouette des Kostüms  im Schulterbereich androzentrisch gestaltet. Die Taille wird noch akzentuiert,  die Hüfte wird lang und schmal  gestaltet. Generell seztzt die Tendenz zu weiteren Kostümen  ein.  Ab  da  reduziert sich die Saumlänge der Kostüme  von Jahr zu Jahr. Dann tragen die Frauen mehrheitlich kniekurze Kostüme. Annähernd 10 Jahre bleibt die künstlich verbreiterte Schulter Charakteristikum der Silhouette der Kostümmode. Die Kostüme haben weiterhin eine bequeme Weite.

Die Saumlänge der Kostüme bleibt im Kniebereich,  sie variiert nur um wenige Zentimeter. Ab 1947/48 richtet sich der Blickpunkt  in der Kostümmode von der Schulter fort auf die Taille und die Hüfte. Ein Umrißwandel vollzieht sich. Das Eckige ist passe, Rundungen werden charakteristisch. Der Trend zu körpernahen textilen Hüllen im New Yorker Onlineshop setzt ein. Die Kostüme sind figurbetont, wobei die Figur-betonung über das natürliche Maß hinausgeht und in die Extreme gesteigert wird.  Die stark umgürtete Taille und die extrem, künstlich herausmodellierte Hüfte machen dies deutlich.  Die figurbetonten Kostüme bleiben mehrere Jahre in  ihrer Konturierung stabil. In den Jahren 1950/52 sind die Kostüme wadenlang, danach werden die Kostümröcke wie-der kürzer und die Rocklänge pendelt sich um 1954 im Kniebereich ein. Ab 1954/55 setzt der Trend zu minimal weiteren Kostümen ein. 1956/57 lassen sich minimale Umrißänderungen  in der Kostümmode feststellen, dies ist durch Veränderungen der Taillenbetonung bedingt. Die Kostüme werden weiter und die Länge der Kostüme verharrt. Um 1958/59 entwickelt sich das Kostüm zu einer Körperumhüllung mit kastenförmiger Kontur.  In den kommenden 10 Jahren werden Taille und Hüfte bei  den Kostümen negiert. Die Kostüme haben bequeme Weite. 1960 bedecken die Kostüme erstmals im 20. Jahrhundert nicht mehr das Knie der Trägerin. Von Jahr zu Jahr werden die Kostümröcke kürzer. 1964 endet der Rocksaum eine handbreit oberhalb des Knies. 1967-69 errei-chen die Kostüme ihre kürzesten Rocksäume. Oberschenkellänge ist angesagt.

In den 1960er Jahren hat die generelle Silhouette der Kostüme unmerkliche Wandlung erfahren, doch zu Beginn der 1970er Jahre deuten sich augenfällige Veränderungen an. Die natürliche Schulter im Takko Onlineshop bleibt unverändert bestehen. Aber Taille und Hüfte rücken wieder in den Blickpunkt. Die Gestaltung der Silhouette ist bei den Kostümen wieder gynozentrisch orientiert. Die natürliche Linie des weiblichen Körpers ist wieder Grundlage für den kreativen, gestalterischen Schöpfungsakt. Die körpernahe Gestaltung der Kostüme ist besonders wichtig. Zu Beginn der 1970er Jahre variiert die Rocklänge zwischen Mini- und Midi länge. 1973/74 dominieren wadenlange Kostüme. Ab 1978/79 vollzieht sich ein augenfälliger Wandel in der Silhouette der Kostüme. Denn die Schulter rückt wieder in den Blickpunkt des Interesses. Die künstliche Verbreiterung der Schulterpartie ist angesagt, die Androzentrik in der weiblichen Kostümmode ist tendenziell zu erkennen. In den folgenden Jahren entwickelt sich nun diese Kontur bei den Kostümen konsequent weiter. Fixpunkt bleibt die breite Schulter, eine markierte Taille und eine schmale Hüftpartie ist zu verzeichnen. Der Trend Ann Christine zu loser Weite setzt ein. Die Rocklängen bleiben bis 1981/82 im Wadenbereich. 1982/83 geht der Trend zu knielangen Röcken. In den Jahren 1984/85 bewegen sich die Rocklängen uneinheitlich.

Rockverkürzung und Rockverlängerung werden in den folgenden Jahren favorisiert. Ab 1986/87 ist an den Kostümen augenfällig, daß die modischen Silhouetten von Saison zu Saison schmaler werden. 1988/89 streben die Körperumhüllungen in ihrer Konturierung wieder verstärkt zum Körper hin. Die künstlich verbreiterte Schulter reduziert sich auf ihr natürliches Maß zurück, die Taille ist leicht markiert und die Hüfte schmal und gerundet. Die natürliche Betonung, das Gestalten auf der Grundlage der Linien des weiblichen Körpers wird in Kontur der Kostüme ab 1988/89 wieder deutlich. Typisch für die Kostümmode ist das Streben der Formen zum Körper hin. Diese Orientierung läßt sich auch bei den Kostümen des Jahres 1990 aufzeigen. Es zeigt den Wandel der Silhouette des Kostüms im Zeitablauf. Körpernahe und körperferne Gestaltungsphasen des Kostüms sind in Abb. 14 dargestellt. Abb. 15 zeigt die Veränderung der Kostümlänge.

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80er Jahre mode wieder im Aufwind

Ab 1986/87 wird die Abkehr von den oversized-geschnittenen Mänteln erkennbar. Gleichzeitig läßt sich eine uneinheitliche Längentendenz verzeichnen: wadenbedek-kende und kniekurze Mäntel sind modisch aktuell. Es dominieren Mäntel in Wadenlänge. Die natürliche Schulterpartie kehrt in den Jahren 1988/89 in der Mantelmode wieder ein. Mäntel mit leichtem Taillenknick rücken in den Blickpunkt. Ab 1989 orientiert sich die Gestaltung der Mäntel am natürlichen weiblichen Körperideal. Die natürliche Schulter, das Bejahen von Taille und Hüfte wird wieder charakteristisch für die Gestaltung der Körperumhüllungen. 1990/91 rücken lose geschnittene Übergewänder, die sogenannten Swinger-Mäntel, in den Blickpunkt des Interesses. Der Trend zur Taillenüberspielung ist zu erkennen. Dort ist der Wandel der Silhouette des Mantels im 20. Jahrhundert dargestellt. Es ist zu erkennen, daß sich die drei klassifizierten Silhouetten in Zeitabständen wiederholen. Die Silhouette pendelt zwischen dem Androgyn und der Darstellung der Geschlechter.
Es zeigt die körperfernen und körpernahen Ge-staltungsphasen des Damenmantels im Zeitablauf. Nach einer Phase, in der die weiten Übergewänder bevorzugt werden, folgt die Phase der Bevorzugung von körpernahen Mänteln. Die Veränderung der Mantellänge zeigt z.B. Takko in seiner aktuellen Kollektion.
Die kostümartigen Körperumhüllungen haben um die Jahrhun-dertwende den Blickpunkt auf die künstlich verbreiterte Schulter gerichtet. Die androzentrisch orientierten Kostü-me sind körpernah geschnitten und bodenlang. In den Jahren 1905/07 ist eine Abkehr von der Androzentrik feststellbar. Der weibliche Körper ist nun die Grundlage für die Formgestaltung. Die körpernahen Kostüme haben modisch ausgedient, ab 1906/07 setzt bei den Kostümen langsam die Tendenz zu loser Weite ein. Des weiteren läßt sich der Trend zur Verkürzung der Rocksäume aufzeigen. In den nächsten 10 Jahren bleibt die natürliche Schulter und die Bejahung von Taille und Hüfte die Basis für die Kostümgestaltung. Diese gynozentrische Phase, mit mehr oder weniger starker Taillenbetonung, mit natürlicher oder erhöhter Taille, wird von der androgynen Formkontur abgelöst. Ab 1915 wird das Betonen von Hüfte und Taille in der Kostümmode zunehmend reduziert. Das Resultat bleiben Kostüme in loser Weite. In den Jahren 1916-18 sind die modischen Kostüme wadenlang. Um 1920/21 harmoniert die Kontur des Kostüms mit der Kontur des Mantels und des Kleides. Die konsequente Entwicklung zu einer schmalen, körpernahen, die Kurven des weiblichen Körpers negierenden Formkontur ist feststellbar. Die Kostüme bleiben wadenlang, daneben werden knöchellange Kostüme getragen, die ab 1922/23 dominieren. In der folgenden Zeit setzt der Trend zur Rockverkürzung ein. 1925 sind die Kostüme erstmalig nur noch kniebedeckt. Bis 1926/27 steht die kastige Konturierung des Kostüms im Blickpunkt. Um 1928/30 wird ein Wandel in der Silhouette des Kostüms sichtbar. Das Umschmeicheln des Taillenbereichs erfährt nach Jahren der Negation eine Rehabilitation. Die Körperumhüllungen sind weiterhin körpernah gestaltet. Die Kostümröcke werden von Jahr zu Jahr länger, 1934 trägt die Frau wieder knöchellange Kostüme. Bis 1934/36 orientiert sich die Gestaltung der Kostüme an dem weiblichen Körperideal: die Bejahung einer natürlichen Schulter,  Taille und Hüfte sowie Rundungen sind für die Formkontur typisch.